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Strassenrennen in Deutschland und Bahnrennen in Oerlikon: Bruno Risi auf Siegeskurs
Der Urner Radprofi Bruno Risi befindet sich auch in seiner letzten Saison in einer beneidenswerten Form. An Strassenrennen in Deutschland und auf der Rennbahn in ZH-Oerlikon stand Bruno Risi in den vergangenen Tagen viermal auf dem Podest. Zweimal als Sieger, einmal als zweiter und einmal als dritter.
Ein Sieg und 2 Podestränge in Deutschland.
Viele tausend Zuschauer säumten die drei international sehr gut besetzten Rundstreckenrennen in Deutschland. Mit Bruno Risi, Giuseppe Atzeni und Alexander Aeschbach waren auch drei Schweizer mit dabei. Das erste der drei Rennen in Geldern gewann der Niederländer Dany Stam mit einer halben Radlänge Vorsprung vor Bruno Risi und dem Deutschen Lokalmatador Andy Beikirch. Alexander Aeschbach wurde guter fünfter und Giuseppe Atzeni beendete das Rennen ebenfalls mit der gleichen Zeit wie der Sieger auf Rang zehn. Ein Schweizertag am zweiten Rennen in Lembeck. Bruno Risi gewann den Spurt einer 15 Fahrer starken Spitzengruppe vor dem Deutschen Leif Lampater und dem Schweizer Alexander Aeschbach. Das gute Schweizerergebnis rundete Giuseppe Atzeni mit Rang sieben ab. Auch beim dritten Rennen an der Trophy in Dahme schaffte es Bruno Risi noch einmal mit einem Podestrang. Bei einem fulminaten Schlussspurt konnte der Deutsche André Greipel seinen Landsmann Olaf Pollak auf Rang zwei und Bruno Risi auf Rang drei verdrängen. Der Doppelolympiasieger Robert Bartko musste sich mit dem undankbaren vierten Rang begnügen. Bruno Risi ist seine letzte Dahme Trophy gefahren und ist von den vielen Zuschauer, Promoter Christian Stoll, Kurdirektor Frank Timpe und seinen Rennfahrerkollegen mit einer eindrucksvollen Zeremonie verabschiedet worden. Der Sympathieträger Bruno Risi, der auch in diesem Jahr wieder zum Publikumsliebling gewählt worden ist, war fast sprachlos. Mit feuchten Augen bedankte er sich für die gemeinsame Zeit bei den treuen Dahmen Fans und kündigte an, sich das Rennen im nächsten Jahr mit einem Bier in der Hand vom Deich aus anzusehen.
Siege für Marvulli und Risi in Oerlikon.
Auf der offenen Rennbahn in Oerlikon fand ein weiteres Bahnmeeting statt. Da am gleichen Abend noch die Oldtimer, alte Autos und Motorräder präsentiert wurden und ihre Runden auf der 333 Meter langen Rennbahn drehen durften, konnte die IGOR mit über viertausend Zuschauer einen neuen Saisonrekord feiern. Franco Marvulli konnte dabei zwei und Bruno Risi ein Rennen gewinnen. Ebenfalls für gute Resultate sorgte der Bürgler Alain Lauener. Das Scratchrennen über 18 Runden gewann Franco Marvulli vor Alain Lauener und Bruno Risi. Die 6 Km wurden in 7 Min 4,58 Sek und einem Schnitt von 50,874 Km/h gefahren. Auch im Ausscheidungsfahren konnte Franco Marvulli den Sieg an seine Fahne heften. Der starke Sprinter Marvulli konnte Bruno Risi auf Rang zwei, Alexander Aeschbach auf Rang drei und Alain Lauener auf Rang vier verweisen. Im Punktefahren über 60 Runden zeigte der fünffache Weltmeister Bruno Risi seine Stärke auf. Mit einem total von 49 Punkten gewann Bruno Risi das Rennen vor Alexander Aeschbach mit 42 und Franco Marvulli mit 40 Punkten. Mit 23 Punkten und dem guten vierten Rang gehört auch Alain Lauener zu den besten Punktefahrer in der Schweiz. Mit diesen guten Resultaten gehört der Bürgler Alain Lauener an den Bahn Schweizermeisterschaften vom 4. und 11. August zu den Medaillenanwärter. Der 20 fache Schweizermeister Bruno Risi wird die Landesmeisterschaften in seiner letzten Saison nicht mehr fahren.

